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Solactive German M&A Index

Im September 2012 hat Jörg Lang, freier Mitarbeiter des Finanzen Verlag, einen M&A Index mit 20 Aktien deutscher Unternehmen kreiert, die Opfer einer Übernahme werden könnten. Die Investmentidee dahinter: Im Fall einer Übernahme werden in der Regel hohe Prämien gezahlt, die die normale Wertentwicklung von Aktien übersteigen. Wer die richtigen Werte im Depot hat, kann überproportional profitieren. Das gilt auch wenn die Aktie selbst nicht betroffen ist, in der Branche aber Übernahmen durchgeführt werden.

Die Auswahl wurde auf Firmen mit Deutscher ISIN beschränkt. Hier ist das Know-how des Index-Betreuers am höchsten. Zudem haben deutsche Firmen eine technologische Vormachtstellung und profitieren auch von einer Schwäche der europäischen Währung. Die Firmen werden vor allem für potenzielle Käufer aus dem Dollar-Raum attraktiver.

Der Index ist gleichgewichtet. Einmal im Quartal werden Gewichtungen angepasst und eventuell einzelne Werte ausgetauscht. Zudem gibt es eine außerordentliche Austauschmöglichkeit in Sonderfällen. Der Index schüttet keine Dividenden aus. Die Erträge werden reinvestiert, so dass Anleger von Zinseszins-Effekten profitieren.

Die Produktidee, die durch das Indexzertifikat von Unicredit onemarktes auch für Privatanleger handelbar ist, hat bisher sehr gute Ergebnisse gebracht (siehe Chart auf www.boerse-online.de). Der Index legte in den vergangenen drei Jahren um über 70 Prozent zu. Der DAX gewann in gleichen Zeitraum nur 37 Prozent, der HDAX 45 Prozent. (Stand 17. Dezember 2015).

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Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklung und sollten keinesfalls die einzige Erwägungsgrundlage für die Auswahl eines Produktes sein. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers.